Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin

Im Dialog über Deutschlands Zukunft von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Dr. Stefan Bergheim, der Direktor des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt, die Arbeitsgruppe „Wohlstand, Lebensqualität und Fortschritt“ geleitet. Im Ergebnisbericht, der am 28. August vorgelegt wurde, finden sich die Vorschläge der AG ab Seite 103 (in der Langfassung ab Seite 319). Sie reichen von einem breit aufgesetzten Bürgerdialog „Vision 2040“ über ein Berichtssystem „Lebenswertes Deutschland“ und eine integrierte Gesetzesfolgenabschätzung bis hin zu einem Fortschrittsbericht Lebensqualität der Bundesregierung. Die Vorschläge zum Bürgerdialog und zum Fortschrittsbericht werden nun vom Kanzleramt "mit dem Ziel der Umsetzung einer genaueren Prüfung unterzogen." Bilder vom Dialog finden Sie hier, hier und hier.
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Publikationsreihe „Schöne Aussichten"

Können Visionen Kräfte mobilisieren? Wie sieht eine wünschenswerte Zukunft aus? Wie können wir messen, ob wir dieser Zukunft näher kommen? Diesen Fragen geht unser Projekt „Schöne Aussichten“ nach, das im Vorwort erläutert wird. Das Hintergrundpapier „Bessere Zukunft mit Visionen" von Juliane Pohl erläutert die Wirkung positiver Zukunftsbilder. Die bisher erschienen Folgen sind:
- Folge 1: Der Große Übergang (Juliane Pohl)
- Folge 2: Die Global Reporting Initiative (Veronica Barth)
- Folge 3: Tasmanien Gemeinsam (Stefan Bergheim) (also in English)
- Folge 4: Das Indikatorenprojekt Jacksonville (Matthias Verbeck)
- Folge 5: Die Vision 2050 des WBCSD (Kirsten Brühl)
- Folge 6: Die Traumgesellschaft (Juliane Pohl)
- Folge 7: Santa Cruz - Projekt zur Gemeinschaftsbewertung (Ines Seidel)
- Folge 8: Demokratie - Ein Ausflug ins Mögliche (Jan Lachenmayer und Timo Maier)
- Folge 9: Die Gemeinwohl-Ökonomie (Ulrike Reisach)
- Folge 10: Ireland 2016 (Hans-Peter Schoech)

Fortschrittsindex 2011 – Lebensqualität neu vermessen

Der Fortschrittsindex des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt ist weltweit nach wie vor die einzige Messgröße, die ökonomische, soziale und ökologische Aspekte des Fortschritts zusammenfasst und für 22 OECD-Länder für den Zeitraum 1970 bis 2009 vorliegt. Norwegen, Schweden und die Schweiz waren 2009 die fortschrittlichsten Länder. Deutschland folgt auf Platz 5. In der Studie werden auch andere Fortschrittsmaße diskutiert und nationale sowie lokale Fortschrittsprojekte von „State of the USA“ bis zu den „Vancouver Vital Signs“ vorgestellt. Damit wollen wir der deutschen Diskussion über Fortschrittsmaße, gesellschaftliche Prioritäten und wünschenswerte Zukünfte neue Impulse geben.

Lesen Sie die komplette Studie „Fortschrittsindex 2011“, die Pressemitteilung, oder analysieren Sie die Daten mit interaktiven Landkarten. Gedruckte Exemplare der Studie senden wir auf Anfrage zu. Eine kurze englische Zusammenfassung ist ebenfalls verfügbar. Die nächste Ausgabe werden wir Ende 2013 veröffentlichen.

Veranstaltungsreihe Fortschrittsfabrik

Unsere Fortschrittsfabrik in Frankfurt am 28. November 2011 zum Thema „Lebensqualität in Deutschland fördern" brachte den 40 Gästen viele neue Anregungen und Verbindungen. Ein Vortrag zum Fortschrittsindex leitete über zu innovativen Dialogformaten, mit denen gemeinsam neue Perspektiven erarbeitet wurden.  Die erste Fortschrittsfabrik über Lebensqualität auf kommunaler Ebene fand am 13. Oktober in München statt und ließ die Gäste mit einem Strahlen im Gesicht nach Hause gehen. Im Jahr 2012 gab es bereits eine Fortschrittsfabrik in Bochum. mehr

Fortschritt fördern – Mitglied werden

Werden Sie Teil unseres Fortschrittsnetzwerks und unterstützen Sie die gemeinnützige Arbeit des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt durch Ihre Mitgliedschaft. Mehr Informationen über unsere Arbeit, die ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert wird, finden Sie in unserem Faktenblatt, in der Vereinssatzung und im Tätigkeitsbericht für 2011. Wenn Sie überlegen uns zu unterstützen, so senden wir Ihnen gerne mehr Informationen über unsere Arbeit und unsere Projekte. mehr