Wachstum

Geld allein macht zwar nicht glücklich, erleichtert aber vieles im Leben. Aus unserer Sicht besteht kein Widerspruch zwischen einem breit gefassten Begriff von Wohlergehen und materiellem Reichtum. Menschen und Länder mit einem hohen Bildungsniveau und hohem sozialem Kapital haben in der Regel auch ein höheres Einkommen – unter anderem weil sie innovativer sind. 

Eine der Kernfragen des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt ist, warum manche Länder – auch bei ähnlich hohem Einkommensniveau – ein deutlich höheres langfristiges Wachstumspotential haben als andere. Das deutsche Wachstumspotential liegt vor allem auf Grund der demographischen Entwicklung und des stagnierenden Bildungsniveaus momentan unter 1,5% pro Jahr – in den USA und in Spanien war es lange doppelt so hoch und wir vermuten, dass auch die globale Finanzmarktkrise wenig an diesem langfristigen Abstand ändern wird.

Unsere Arbeit zu Wachstum baut auf dem Projekt „Globale Wachstumszentren 2020“ von Deutsche Bank Research und dem Buch „Long-run growth forecasting“ von Stefan Bergheim auf.

Veröffentlichungen zum Thema Wachstum: