Zukunft

Das Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt will einen Beitrag zu einer besseren Zukunft für die Menschen in Deutschland leisten. Dies kann gelingen, wenn die besten Methoden der Zukunftsforschung sowie die Ideen bedeutender internationaler Denker zusammen kommen. In der Zukunftsforschung geht es nicht darum, die Zukunft zu prognostizieren – das ist in der Regel unmöglich. Vielmehr geht es darum, unterschiedlich wünschenswerte Zukunftsszenarien herauszuarbeiten und die Weichenstellungen in Richtung einer bevorzugten Zukunft zu sichern.

Methoden

Das rein ökonomische Optimierungskalkül ist mit vielen wichtigen Fragen überfordert. Wirtschaft und Gesellschaft sind komplexe, adaptive, evolutorische Systeme. Sie organisieren sich zu einem erheblichen Maße selbst und sind nie in einem Gleichgewicht. Die Analyse dieser Systeme wird „Komplexitätsanalyse“ genannt und betont Ausgangsbedingungen, Nichtlinearitäten, Rückkopplungsschleifen, Emergenz, Diskontinuitäten usw. Neue Methoden (Landkarten, Bilder, qualitative Analysen etc.), Politikansätze und Managementformen sind daher notwendig.

Literaturempfehlungen: 

Gordon, Adam (2009): Future Savy. American Management
     Association.
Aaltonen, Mika (2007): The Third Lens. Ashgate.
Watts, Duncan (2003): Six Degrees. W. W. Norton.
Sanders, Irene (1998): Strategic Thinking and the New Science. The
     Free Press.

Vernetzung:

Wir sind mit einigen Zukunftsforschern vernetzt, so z. B. mit dem Millenium Project, mit StraX in Helsinki, wo wir im Beirat sitzen, und mit Riel Miller, der auf unserer Eröffnungsveranstaltung am 23. März in Frankfurt sprach.

Veröffentlichungen zum Thema Zukunft: